Depression: Gehirn reagiert auf Psychotherapie

Foto: fabioberti.it-fotolia
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Wer es noch nicht selber ausprobieren möchte, schaut sich erst mal Studien an: An der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurden 18 Patienten mit untersucht, die an wiederkehrenden Depressionen litten. Sie waren nicht medikamentös behandelt worden. Zu den neurobiologischen Affekten einer Depression gehört, dass Hyperaktivitäten in bestimmten Bereichen des Gehirns ausgelöst werden. Die Patienten wurden nach achtmonatiger Psychotherapie erneut untersucht. Die Hyperaktivitäten ließen sich  durch psychodynamische Psychotherapie wieder normalisieren, wie die Studie zeigt.  Svenja Taubner vom Insitut für Psychologie fasst die Ergebnisse der Studie zusammen: „Wir konnten zeigen, dass die Veränderungen im limbischen System, die durch individuell zugeschnittene und klinisch relevante Inhalte reflektierende Stimuli ausgelöst werden, bereits nach 8 Monaten normalisiert werden können.“

Quelle: idw-online15.04.2015 06:50

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